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Jeden Tag begegnen wir Menschen, deren Werte, Einstellungen und Gewohnheiten sich von unseren unterscheiden. In unserer Kindheit sind es zunächst Menschen aus unserem unmittelbaren Umfeld, der Familie, die uns mit jeder Begegnung lehren das Anderssein in unserem eigenen Kulturkreis, sei es in unserem Verhalten, unserem Aussehen oder unserer Sprache etwas ganz Selbstverständliches ist. Wir lernen dieses zu tolerieren und anzunehmen.

Heute bringen das Internet, die Sozialen Netzwerke oder das Fernsehen die große weite Welt zu uns nach Hause. Wir sprechen mit Selbstverständnis von Globalisierung, Weltoffenheit und Toleranz und meinen alles über Menschen anderer Länder zu wissen, doch die tatsächliche Konfrontation mit anderen Kulturkreisen, sei es im privaten Umfeld, im Beruf oder auf Reisen lehrt uns etwas anderes.
Überrascht stellen wir dann fest, dass sich Tradition, Werte und Gewohnheiten weder über das Internet noch über andere Medien vermitteln lassen und es fällt uns mit einem Mal schwer, das Anderssein von Menschen eines anderen Kulturkreises genauso anzunehmen wir wir es mit unserem eigenen tun. Doch was hindert uns daran das Ungewohnte, das Trennende wie Verbindende kennenzulernen?

In keiner anderen Branche wie im Tourismus begegnen sich tagtäglich Menschen aus der ganzen Welt. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen. In kürzester Zeit müssen sich Mitarbeiter auf die Bedürfnisse, Ansprüche und Gepflogenheiten anderer Kulturen ihrer Gäste einstellen und entsprechend darauf eingehen. Interkulturalität steht hier im Vordergrund, es bedarf eines respektvollen Austauschs und der Fähigkeit des Brückenbaus bei Begegnungen mit verschiedenen Kulturen. Ohne diese interkulturelle Verständigung wären die Kunden unzufrieden und die Gäste blieben aus.